Haben Sie vielleicht auch noch unentdeckte Sensationsfunde in ihrer Wohnung hängen?

Das französische Auktionshaus Actéon hat ein bisher unentdecktes Gemälde des florentinischen Renaissance-Künstlers Cimabue für mehr als 24 Millionen Euro versteigert. Jahrzehnte lang hing das kleine Gemälde unerkannt in der Küche seiner 90-jährigen Besitzerin, bei einem Umzug landete es jetzt zum Glück nicht mit auf dem Sperrmüll. „Die Verspottung Christi“ in Eitempera und Goldgrund auf Pappelholz ist zweifelsfrei eines der nur zehn Cimabue mit Bestimmtheit zugeschriebenen Werke. Der Florentiner Künstler lebte in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und gilt als Lehrer Giottos, des Vaters der Renaissance. Das nun gefundene Bild konnte als Teil eines Diptychons aus insgesamt acht Tafeln identifiziert werden. Nachdem der Schätzpreis zwischen 4 und 6 Millionen Euro angesetzt war wurde das Werk für sensationelle 19,5 Millionen Euro (mit Aufgeld 24,180,000 €) verkauft. Damit erzielte es den höchsten Auktionspreis, der je für ein vor dem Jahr 1500 geschaffenes Werk gezahlt wurde und stellt sich damit in eine Linie mit den höchsten Altmeisterpreisen: Leonardos „Salvator Mundi“ (2018, 450 Mio €), Rubens‘ „Bethlehemitischer Kindermord“ (2012, 77 Mio €), Rubens‘ „Lot und seine Töchter“ (2016, 52 Mio $), gefolgt von Rembrandt, Raffael und Canaletto.
Auch wenn Sie keinen echten Cimabue oder Rembrandt zuhause haben – wir haben auch Interesse an weniger bekannten Künstlern. Liefern Sie jetzt auch Ihr Gemälde bei uns ein.

Nächste Auktion

Die nächste Auktion findet am 06. Dezember statt.

www.vonbruehl.com

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