Während Briefmarken und historische Aktienscheine ihre Popularität in jungen Sammlerkreisen immer mehr verlieren, bleiben Banknoten ein lohnendes Sammelgebiet. Auch wenn der Markt für altes Papiergeld nicht so umfangreich wie der für Münzen ist, werden weiterhin Höchstpreise für seltene und gut erhaltenen Banknoten gezahlt.
Das Papiergeld wurde, wie so vieles, im alten China erfunden. Bereits im 11. Jahrhundert ließen die Kaiser der Song-Dynastie bedruckte Scheine für den Zahlungsverkehr ausgeben. In Europa setzten sich die Banknoten erst im 19. Jahrhundert durch. Der entscheidende Vorteil war, dass große Beträge leicht und handlich gemacht werden konnten. Ein 1000-Mark Schein von 1910 hatte schließlich den Gegenwert von fünf Kilogramm Silber in Münzen! Der große Nachteil ist hingegen die unbegrenzte Vermehrbarkeit. Immer wenn Regierungen in Geldnot waren, konnten sie durch einfaches Nachdrucken ihren Bedarf decken. Die Folgen waren meist verheerend. In Deutschland führte diese Praktik 1923 zur Hyperinflation, zu deren Ende 5-Billionen-Mark Scheine gedruckt wurden, die kurz drauf nahezu wertlos waren.
Für heutige Preise ist der aufgedruckte Nominalwert meist unerheblich. Stattdessen bestimmen Seltenheit, Erhaltung und Geschichte den Wert. Die frühen D-Mark Scheine beispielsweise, werden bei guter Erhaltung weit über dem Umtauschwert gehandelt. Sie möchten historische Banknoten verkaufen? Wir freuen uns über Ihre Einlieferungen!

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Freitag, 20. September 2019, 10 Uhr

Schmuck, Militaria, Design, Gemälde, Silber, Kunst uvm

 

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