Kurzer Vergleich des Prinzenbaus am Schillerplatz und des
Alten Schlosses

Die Anfänge des Alten Schlosses in der Stuttgarter Innenstadt gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück.
Im 16. Jahrhundert wurde die mittelalterliche Burg zum Renaissance-Schloss umgebaut, der
Arkadenhof zeigt Architekturmotive der Frührenaissance Italiens.
Der Prinzenbau diente bis 1918 mit seinem klassizistischen Schlossbau als Stadtschloss der
württembergischen Herrscher und als Wohnstatt. Heute beherbergt er das baden-württembergische
Justizministerium. Er wurde 1605 vom Herrenberger Hofbaumeister Heinrich Schickhardt im Stil der
Renaissance errichtet und gegen Ende des 17. Jahrhunderts im klassizistischen Stil umgebaut.
Durch die Fensteranordnung und die Blendarkaden ergibt sich eine typische Symmetrie ausgehend
von der Mittelachse, beim Alten Schloss ist dies teilweise, aber nicht durchgängig der Fall. Die
Renaissancefassade des Prinzenbaus zeigt zusätzlich zu den horizontal gliedernden Gesimsen
außerdem die Ordnung der sogenannten Superposition auf, bei der eine geschossweise erfolgende
Übereinanderstellung der griechischen Säulenordnungen auftritt. Die Anordnung der Säulen
übereinander richtet sich nach der zunehmenden Komplexität der Kapitelle von dorisch über ionisch
zu korinthischer Ordnung. Beim Innenhof des Alten Schlosses ist dies hingegen nicht der Fall, hier
wurde der Formenkanon der italienischen Renaissance nur teilweise übernommen.

 

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