Die berühmteste deutsche Münze ist der Taler. In zahlreichen Erzählungen, Volksliedern und Sprichwörtern lebt er bis heute fort. Als gültiges Zahlungsmittel existierte diese Großsilbermünze knappe 400 Jahre in verschiedensten Ausführungen. Angefangen hat es mit den Guldinern, die 1486 bei Hall in Tirol geprägt wurden. Im Vergleich zu den Pfennigen und Groschen des Mittelalters waren diese neuartigen Münzen mit ca. 30 Gramm wahre Schwergewichte. Zur Durchsetzung im europäischen Zahlungsverkehr verhalfen die Nachahmungen dieser Guldiner aus Joachimsthal (heute Jachymov). Dort wurden aus böhmischen Silber Joachimsthaler geprägt, deren Kurzform Thaler sich als Name durchsetzen sollte. Bis in das 19. Jahrhundert etablierten sich zahlreiche Talertypen in Europa. Beispielsweise die berühmten, noch heute offiziell nachgeprägten, Maria-Theresia-Taler aus Österreich, die Löwendaler aus den Niederlanden oder die Vereinstaler aus den deutschen Ländern vor 1871. Die Wirkung dieser Münzen reicht bis in die Gegenwart. Der Name der Währung Dollar geht auf nichts anders als auf das Wort Taler zurück.
Unter Sammlern sind Taler ausgesprochen beliebt. Sie sind von stattlichem Gewicht, meist aus hochwertigem Silber und auf Grund ihrer Größe bilden sie gute Präsentationsflächen für kunstvolle Motive. Während die späten Vereinstaler des 19. Jahrhunderts mitunter noch günstig zu haben sind, muss man bei gut erhaltenen Stücken des 17. oder gar 16. Jahrhunderts Liebhaberpreise zahlen. Besonders beliebt sind die Taler, die anlässlich außergewöhnlicher Ereignisse geprägt wurden. Dazu zählen unter anderem Sieges-, Sterbe-, Hochzeits- oder Prämientaler. Haben Sie Taler oder andere altdeutsche Münzen, von denen Sie sich trennen möchten? Wir freuen uns über Ihre Einlieferungen!

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