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Im November einer Lempertz-Auktion in Köln stand ein kleines Holz auf 350.000 Euro angesetzt: eine Bauerntanzszene aus der Hand Adriaen van Ostades. Es wechselte für 357.000 Euro den Besitzer. Im selben Auktionshaus ging Jahre zuvor eine „Zechende und rauchende Bauerngesellschaft“ mit einem Schätzpreis von 6.000 Euro in den Saal – und endete bei 40.260 Euro. Wer Ostade kennt, wundert sich nicht. Wer ihn nur als „einer dieser holländischen Bauernmaler“ abtut, übersieht den Markt, der Jahr für Jahr beweist, dass dieser Künstler längst nicht in der zweiten Reihe der Niederländer steht.
Dieser Ratgeber führt durch das Leben, das Werk und den heutigen Markt für Adriaen van Ostade – mit dem Anspruch, sowohl dem Erben, der ein vermeintliches Ostade-Bild auf dem Dachboden gefunden hat, als auch dem Sammler, der gezielt erweitern möchte, die Informationen zu liefern, die wirklich tragen.
Wer war Adriaen van Ostade?
Adriaen Jansz. van Ostade wurde am 10. Dezember 1610 in Haarlem getauft – das exakte Geburtsdatum ist nicht überliefert. Sein Vater Jan Hendricx van Eyndhoven war Bäcker und später Leineweber, stammte aus dem Dorf Ostade bei Eindhoven – daher der spätere Familienname. Adriaen war das dritte von acht Kindern. Der elf Jahre jüngere Bruder Isaac van Ostade wurde sein Schüler und ebenfalls Maler von Rang.
Um 1627 trat Ostade gemeinsam mit dem flämischen Genremaler Adriaen Brouwer in die Lehre bei Frans Hals ein, dem bedeutendsten Porträtmaler Haarlems. 1634 wurde er Mitglied der Haarlemer St. Lukasgilde – der Künstlerzunft, die in den niederländischen Städten die professionellen Maßstäbe setzte. 1662 wählte ihn die Gilde zu ihrem Dekan. Höher konnte ein Maler in seiner Stadt nicht aufsteigen.
Zweimal war er verheiratet. Die erste Frau Machteltje Pietersdr starb 1642 nach nur vier Ehejahren; das Begräbnis in der St. Bavokerk kostete zehn Gulden – eine ungewöhnlich hohe Summe, die Rückschlüsse auf seinen Wohlstand zulässt. 1657 heiratete er die vermögende Amsterdamerin Anna Ingels, die ihm eine Tochter, Johanna Maria, schenkte und 1666 starb. Ostade selbst starb am 27. April 1685 in Haarlem und wurde am 2. Mai 1685 im Familiengrab in der St. Bavokerk beigesetzt – nur sechs Tage nach der Hochzeit seiner Tochter.
Drei Schaffensperioden – warum die Datierung den Preis bestimmt

Wer einen Ostade bewerten will, muss zuerst wissen, in welche Phase seines Schaffens das Werk fällt. Die Forschung unterscheidet drei klar abgrenzbare Perioden, jede mit eigenem Malstil und eigenem Marktwert:
Frühphase (bis etwa 1639): Unter dem Einfluss von Frans Hals und Adriaen Brouwer entstanden derbe, charaktervolle Bauernszenen kleinen Formats. Glücksspiele in finsteren Schenken, Trinkgelage, Raufereien, Tanzabende. Aus dieser Phase sind etwa 40 Gemälde nachweisbar. Der Humor ist rau, die Pinselführung lebendig, die Beobachtung schonungslos.
Mittelphase (ca. 1640–1655): Ostade löste sich von Hals und orientierte sich an Rembrandt. Das Hell-Dunkel wurde zum Hauptmittel. Die Szenen wurden bürgerlicher, der Humor unterschwelliger, die Farben wärmer. Aus dieser Phase stammt etwa die „Lustige Bauerngesellschaft“ von 1641 in der Alten Pinakothek München.
Spätphase (ab Mitte der 1650er): Helle, leuchtende Innenräume mit sorgfältig durchgeführten Figurengruppen. Die „Familie des Malers“ von 1654 im Louvre und der „Maler in seiner Werkstatt“ von 1663 in der Dresdner Gemäldegalerie zählen zu den Hauptwerken dieser Phase. Hier ist Ostade auf der Höhe seiner Kunst – und entsprechend hoch sind die Auktionsergebnisse, wenn ein Werk dieser Periode den Markt erreicht.
Die Trennung dieser Phasen ist nicht akademische Spielerei. Ein Frühwerk verhält sich am Markt anders als ein Spätwerk. Wer ein Bild authentifizieren oder verkaufen will, muss die Phase bestimmen können – das ist der erste Schritt jeder seriösen Expertise.
Die Motive: Warum Bauern, Schenken und Pfeifen?
Das 17. Jahrhundert war in den Niederlanden die Zeit der Genremalerei. Bürgerliche Sammler wollten keine italienischen Heiligenbilder mehr an ihren Wänden, sondern Szenen aus dem eigenen Leben – oder, noch besser, aus dem Leben „der anderen“. Bauern, Schankwirte, Quacksalber, Spitzenklöpplerinnen, fischverkaufende Frauen. Ostade lieferte genau das, und er tat es mit einem Augenzwinkern, das ihn von den brutaleren Darstellungen Brouwers unterschied. Bei ihm wird nicht gerichtet – es wird geschmunzelt.
Wer durch die Bestände großer Museen geht, sieht das Repertoire klar umrissen: Bauern in einer Taverne, Tanzende Bauern in einer Bauernschenke, Der Maler in seiner Werkstatt, Der Schulmeister, Der Quacksalber, Der Brillenhändler, Der Geiger, Der Bäcker, der das Horn bläst. Dazu Studienblätter mit einzelnen Figuren – sitzende, stehende, sich bückende Bauern aus jedem nur denkbaren Blickwinkel.
Im Spätwerk kamen religiöse Motive hinzu – die Verkündigung an die Hirten im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig ist ein Beispiel. Diese Werke sind seltener und werden im Auktionsmarkt aufgrund ihrer Sonderstellung gesondert taxiert.
Hauptwerke in den großen Sammlungen
Wer Ostade im Original studieren will, kommt um die folgenden Museen nicht herum:
- Alte Pinakothek, München: acht Werke, darunter die Lustige Bauerngesellschaft, Raufende Bauern (1656), die Bauernstube (um 1635) und Ausgelassene Bauern in einer Schenke
- Louvre, Paris: Die Familie des Malers (1654) und Der Schulmeister
- Gemäldegalerie Dresden: Der Maler in seiner Werkstatt (1663) und Der Maler an der Staffelei
- Mauritshuis, Den Haag: Der Spielmann (1673)
- Rijksmuseum Amsterdam: Der Quacksalber, Das Atelier des Malers, Unterhaltung am Kamin (1661)
- Eremitage, St. Petersburg: Bauernfest
- Städel Museum, Frankfurt: 31 Werke des Künstlers selbst (überwiegend Zeichnungen und Radierungen) plus sechs Werke nach Ostade
- Gemäldegalerie Berlin: Der Leierkastenmann und Die Bauerngesellschaft
- Kunsthalle Bremen: Tanzende Zwerge in einer Bauernschenke (um 1635)
- Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig: Verkündigung an die Hirten
Wikipedia beziffert die Zahl der nachweisbaren Gemälde auf etwa 400. Die Auktionshäuser Lempertz und Van Ham sprechen vom Gesamtwerk – einschließlich Zeichnungen und Radierungen – von „weit über 800“ Arbeiten. In Ostades Nachlass befanden sich bei seinem Tod nachweislich über 200 eigene Gemälde und 50 Kupferplatten.
Das druckgraphische Werk: Ostades Radierungen

Ostade gilt als einer der bedeutendsten Radierer des holländischen Goldenen Zeitalters – ein Detail, das im Schatten der Gemälde gerne übersehen wird. Im Nachlass befanden sich 50 Kupferplatten mit seinen Radierungen. Die heute am Markt zirkulierenden Drucke unterscheiden sich erheblich in Wert und Authentizität, je nach Druckzustand und Zeitpunkt der Abzüge.
Für die wissenschaftliche Einordnung von Ostades Radierungen gelten mehrere Werkverzeichnisse als maßgeblich:
- Adam von Bartsch – das klassische Verzeichnis (Zitation: „B. + Nummer“)
- Louis Etienne Faucheux (1862) – das erste umfassende französische Verzeichnis
- Louis Godefroy (1930) – bis heute Standard
- Hollstein’s Dutch & Flemish Etchings – internationales Referenzwerk
- Giordani / Rutgers (New Hollstein) – aktuellste Bearbeitung
Diese Konkordanzen sind beim Handel mit Ostade-Grafik unerlässlich. Ein Blatt ohne korrekte Zuordnung zu einem dieser Verzeichnisse wird in jeder seriösen Auktion mit Skepsis bedacht – oder gar nicht erst angenommen. Bei Radierungen entscheidet außerdem der Druckzustand (meist römisch nummeriert, z.B. „V von VII“) über den Wert: Frühe, lebendige Abzüge sind deutlich höher bewertet als späte, flaue Drucke aus abgenutzten Platten oder Wiederauflagen späterer Verleger.
Wichtige Radierungen, die immer wieder am Markt erscheinen: Der Tanz im Wirtshaus (1652), Die Familie (1647), Der Familienvater, Das Tischgebet, Der Raucher, Der Brillenhändler, Der Bäcker, der das Horn bläst und Der Violinspieler und der kleine Leiermann.
Was kostet ein Adriaen van Ostade heute?
Hier wird es konkret. Der Markt für Ostade ist seit Jahren stabil und bewegt sich für authentische Werke in folgenden Größenordnungen:
Spitzenmarkt international: Bei den großen Häusern – Sotheby’s, Christie’s, Dorotheum – erreichen herausragende Ostade-Gemälde mit gesicherter Provenienz Ergebnisse im hohen sechs- bis siebenstelligen Bereich. Spitzenwerke haben in der Auktionsgeschichte die Millionenmarke überschritten.
Auf dem deutschen Markt sehen die Ergebnisse für gesicherte Originale folgendermaßen aus:
- Bauerntanz in der Scheune: Schätzpreis 350.000 €, Ergebnis 357.000 €
- Bauerntanz vor Wirtshaus: Schätzpreis 30.000 €, Ergebnis 50.400 €
- Ein Geiger unter Bauern: Schätzpreis 40.000 €, Ergebnis 47.500 €
- Zechende und rauchende Bauerngesellschaft: Schätzpreis 6.000 €, Ergebnis 40.260 €
- Bauernfamilie: Schätzpreis 15.000 €, Ergebnis 40.000 €
Van Ham in Köln versteigerte den Rechtsgelehrten am Schreibtisch mit einer Taxe von 5.000 € für 36.960 € – das Siebenfache der Schätzung. Solche Sprünge sind bei Ostade keine Seltenheit: Bei guter Provenienz und gesicherter Zuschreibung sind die Schätzungen bewusst konservativ gesetzt, weil der Markt international ist und Kunsthistoriker, Museen und private Sammler weltweit mitbieten.
Die Streuung am Markt ist erheblich. Ein gesichertes, hochwertiges Gemälde aus der mittleren oder späten Schaffensphase bewegt sich in einer ganz anderen Liga als eine Werkstattarbeit, ein „Umkreis“- oder „Nachfolge“-Bild. Wer ein Werk bewerten lassen will, muss diese Differenzierung kennen, bevor er mit Preisvorstellungen ins Auktionshaus geht – sonst entsteht der falsche Eindruck, dass jeder Ostade-zugeschriebene Fund automatisch im fünf- oder sechsstelligen Bereich liegt.
Original, Umkreis, Schule, Nachfolge: Das Kategorien-System
Wenn Sie auf einer Auktion eine Lotbeschreibung wie „Adriaen van Ostade, Umkreis des“ oder „in der Art von“ lesen, ist das keine Floskel. Es ist eine kunstwissenschaftlich präzise Aussage, und sie verändert den Preis um eine ganze Größenordnung. Die gängigen Kategorien:
Adriaen van Ostade – ohne Zusatz: gesicherte eigenhändige Arbeit. Preisniveau: hoch bis sehr hoch.
Adriaen van Ostade, zugeschrieben (zug.) – mit hoher Wahrscheinlichkeit von ihm, aber wissenschaftlich nicht abschließend gesichert. Mittleres Preisniveau, oft die Hälfte oder ein Drittel des Originals.
Umkreis des Adriaen van Ostade – im engsten Umfeld entstanden, möglicherweise von einem Schüler oder Mitarbeiter, stilistisch sehr nahe. Bei Hampel in München liegen solche Werke typischerweise bei 4.000–7.000 €.
Schule des Adriaen van Ostade – im Stil seiner Werkstatt, aber zeitlich oder personell weiter entfernt.
Nachfolge Adriaen van Ostade – jüngere Maler, die seinen Stil aufgriffen, oft im 18. oder 19. Jahrhundert.
Nach Adriaen van Ostade – Kopie oder Abwandlung eines bekannten Motivs.
Bei Hampel in München bewegen sich die Schätzungen entsprechend: Ein Originalwerk bei 35.000–42.000 €, ein „in der Art von“-Bild bei 4.500–5.400 €, ein „Nachfolge“-Werk bei 1.500–2.000 €. Wer ein Werk verkaufen möchte, muss diese Differenzierung verstehen – sonst werden falsche Erwartungen aufgebaut, die später zu Enttäuschungen führen.
Echtheit, Provenienz, Restitution: Was vor jedem Verkauf zu klären ist
Ostades Radierungen wurden zeitweise zur Herstellung gefälschter Gemälde verwendet. Bereits zu Lebzeiten erzielten seine Werke hohe Preise – ein Markt, der schon im 17. und 18. Jahrhundert Nachahmer und Fälscher anzog. Hinzu kommt: Ostade selbst fertigte häufig mehrere Versionen desselben Motivs. Die Abgrenzung zwischen eigenhändigen Wiederholungen, Werkstattarbeiten und späteren Kopien ist eine der zentralen Herausforderungen der Forschung.
Für die wissenschaftliche Absicherung der Gemälde wird auf das Catalogue Raisonné von Cornelis Hofstede de Groot zurückgegriffen sowie auf die laufenden Forschungen, etwa die Dissertation von Hiltraud Doll zu den Brüdern Ostade. Wer einen vermeintlichen Ostade einliefern möchte, sollte erwarten, dass Provenienz und Werkverzeichnis-Eintrag im Vorfeld geprüft werden.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Provenienz für die Jahre 1933 bis 1945. Ostade-Werke wechselten in dieser Zeit häufig den Besitzer, teils unter Zwang – Restitutionsverfahren laufen bis heute. Das Museum of Fine Arts Boston einigte sich 2024 mit den Erben jüdischer Kunsthändler über ein Ostade-Gemälde mit dem Titel Customers Conversing in a Tavern (1671), das in der NS-Zeit unrechtmäßig in deutsche Hände gelangt war. Ein Werk mit Lücken in der Provenienzkette ist heute am Markt nur mit erheblichen Abschlägen oder gar nicht mehr platzierbar.
Wenn Sie selbst einen Ostade besitzen
Vier Fragen entscheiden, was zu tun ist.
Erstens: Gibt es eine glaubwürdige Familienüberlieferung oder einen erhaltenen Kaufbeleg? Eine durchgehende Provenienz ist die wertvollste Beigabe zu jedem Bild – manchmal wertvoller als das Bild selbst.
Zweitens: Wie ist das Bild signiert? Ostade signierte üblicherweise mit „A. v. Ostade“, oft mit Datum, in den späteren Werken meist unten links oder unten rechts. Eine Signatur garantiert keine Authentizität – Fälscher kannten die Signaturen genau – aber das Fehlen einer typischen Signatur ist ein erster Hinweis.
Drittens: Auf welchem Träger ist das Bild ausgeführt? Ostade malte überwiegend auf Holz (Eichenholz), seltener auf Kupfer. Eine Leinwand ist bei einem authentischen Ostade ungewöhnlich und sollte Skepsis auslösen.
Viertens: Lässt sich das Motiv einem bekannten Hauptwerk zuordnen? Wenn das Bild zu offensichtlich einem berühmten Werk gleicht, ist die Wahrscheinlichkeit einer späteren Kopie hoch.
Diese Fragen sollten Sie nicht selbst beantworten müssen. Eine seriöse Erstexpertise kostet nichts und ist die einzige verlässliche Grundlage für jede weitere Entscheidung.
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Häufige Fragen zu Adriaen van Ostade
War Adriaen van Ostade ein Schüler von Rembrandt? Nein. Er war Schüler von Frans Hals in Haarlem. Allerdings orientierte er sich ab etwa 1640 stark an Rembrandts Helldunkel-Malerei, ohne je dessen direkter Schüler gewesen zu sein.
Was unterscheidet Adriaen van Ostade von seinem Bruder Isaac van Ostade? Isaac (1621–1649) war Adriaens Schüler und spezialisierte sich auf Winterlandschaften und Außenszenen vor Wirtshäusern – sein Bruder konzentrierte sich auf Innenräume und Figuren. Isaac starb bereits mit 28 Jahren, sein Werk ist deutlich kleiner. In wenigen Fällen sind nachgewiesene Gemeinschaftsarbeiten der Brüder dokumentiert.
Welche Werkverzeichnisse sind für die Bewertung maßgebend? Für Gemälde: Hofstede de Groot, A Catalogue Raisonné, Band III (London 1910) sowie die jüngere Forschung. Für Radierungen: Bartsch, Faucheux, Godefroy, Hollstein und das aktuelle Giordani/Rutgers (New Hollstein).
Wo befinden sich die berühmtesten Werke? Die „Familie des Malers“ (1654) im Louvre, „Der Maler in seiner Werkstatt“ (1663) in Dresden, „Der Spielmann“ (1673) im Mauritshuis Den Haag, sowie umfangreiche Bestände in der Alten Pinakothek München und im Rijksmuseum Amsterdam.
Wie viele Werke schuf Adriaen van Ostade insgesamt? Wikipedia beziffert die Zahl der nachweisbaren Gemälde auf etwa 400. Einschließlich Zeichnungen und Radierungen wird das Gesamtwerk auf über 800 Arbeiten geschätzt. In Ostades Nachlass befanden sich bei seinem Tod über 200 eigene Gemälde und 50 Kupferplatten.
In welcher Preisspanne bewegt sich der Markt für Adriaen van Ostade? Bei deutschen Auktionshäusern haben gesicherte Werke in den letzten Jahren Ergebnisse zwischen rund 40.000 € und 357.000 € erzielt. Im internationalen Spitzenmarkt – bei Sotheby’s, Christie’s und Dorotheum – sind für herausragende Gemälde mit gesicherter Provenienz auch deutlich höhere Ergebnisse dokumentiert; einzelne Werke haben die Millionenmarke überschritten. Die konkrete Bewertung hängt entscheidend von Qualität, Erhaltungszustand, Provenienz und Schaffensphase ab.
