An einer langen Gliederkette hängt, von der Öse getragen, in lebloser Haltung ein goldener Panther. Doch es handelt sich nicht um irgendeinen Panther, sondern den legendären Cartier-Panther Anhänger. Immer wieder verwendet der Luxushersteller das Panthermotiv in seinen Designs, mittlerweile besteht sogar eine eigene Panthere-Reihe. Doch warum beschäftigt der Panther die Marke Cartier so sehr?

Seinen Ursprung hat das Panthermotiv im Jahr 1914. Louis Cartier bat den Künstler George Barbier um die Anfertigung eines Aquarells für seine Einladungen zur Schmuckausstellung. Das ‘La Dame à la Panthère’ betitelte Werk zeigt eine Dame – zu Ihren Füßen liegt ein Panther. Scheinbar weckte dieses Aquarell und die Begeisterung, die dem Werk entgegenkam, in dem mit Safaris vertrauten Louis Cartier ein langanhaltendes Interesse am Panthermotiv.

Bereits 1917 schmückte Cartier ein als Geschenk angefertigtes Zigarettenetui mit einem laufenden Panther – und schaffte so den ersten Cartier Panther. Anschließend entstanden immer wieder Schmuckstücke mit Panthermotiven: 1935 ein Panther-Ring aus schwarzer Emaille und Gelbgold, 1948 eine Pantherbrosche mit beeindruckendem Smaragd für die Herzogin von Windsor und viele mehr.

In unserer Sommerauktion ab 30.06.2022 wird ein Teil der Panther-Legende vertreten sein. Ein hängender Panther, aus 18 karätigem Gelbgold gefertigt, die Augen mit Diamanten besetzt, an einer langen Gliederkette gefasst.  Mit einem Gesamtgewicht von 63,3 g bringt dieses Schmuckstück eine beachtliche Goldmenge mit, die nur durch die handwerkliche Verarbeitung und den Kultstatus des Designs übertroffen wird.

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