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Verkauft für € 500 im Juni 2021!

Druckgrafik

Die Druckgrafik als Gattung der bildenden Kunst umfasst alle reproduzierfähigen Bilder, die mit Hilfe

einer bearbeiteten Druckform auf Papier oder andere flache Gewebe angebracht werden. Heutzutage stehen

in der Druckgrafik beinahe unzählige verschiedene Druckverfahren zur Verfügung, bei denen unterschiedliche

Trägermaterialien, Druckformen und Drucktechniken manueller oder digitaler Art zum Einsatz kommen.

Entwicklung der Druckgrafik 

Diese unterschiedlichen Druckverfahren, die sich den Druckprinzipien des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flach- und

Durchdrucks zuordnen lassen entwickelten sich im Verlauf mehrerer Jahrhunderte. Die Mehrzahl dieser Techniken wurden

ursprünglich nicht für künstlerische Zwecke entwickelt, jedoch in die bildende Kunst übernommen.

Frühste Formen der Druckgrafik in Europa waren der Holzschnitt sowie der Kupferstich, die im 15. Jahrhundert

in Verbindung mit der Verbreitung der Papierherstellung im europäischen Raum entstanden. Diese Techniken

wurden im 15. und 16. Jahrhunderts von Künstlern wie Albrecht Dürer, Hans Baldung, Lucas Cranach dem Älteren

oder Hans Holbein eingesetzt und perfektioniert.

 

Albrecht Dürer: „Die große Passion“(1497-1511) und die „Apokalypse“(1498)

Die Holzschnitte des deutschen Künstlers Albrecht Dürer gelten bis heute als Meisterwerke,

so auch eines der berühmtesten Werke Dürers, die 1498 erstmals veröffentlichte „Apokalypse“.

In insgesamt 15 Holzschnitten illustrierte Dürer das letzte Buch des neuen Testaments „Die

Offenbarung des Johannes“, die auch als Apokalypse bezeichnet wird und demonstrierte dabei

sein druckgraphisches Talent. Die detaillreichen, effektvollen Drucke hinterlassen einen bleibenden

Eindruck und vermitteln die Stimmung der Apokalypse. Nach der 1498 auf deutsch veröffentlichten

Version des Druckwerks folgte später eine Ausgabe auf Latein.

Auch mit dem überwiegend zwischen 1497 und 1511 gefertigten Holzschnittzyklus „Die Große Passion“

schaffte Dürer ein bedeutendes druckgrafisches Werk: In 12 Holzschnitten stellte der Künstler

dasLeiden und den Tod Jesu Christi dar, wobei die detaillierte Ausarbeitung, die perfekten

Hell-Dunkel Kontraste sowie die korrekte räumliche Darstellung der Szenen das technische Können des Künstlers

deutlich machen. Das Werk wurde als Begleitung zu dem Buch „Passionsgeschichte Christi“ auf

Latein bei Hieronymus Höltzel gedruckt und veröffentlicht.

 

Hans Holbein d.J.: „Der Totentanz“ (1524-1526)

Ebenfalls beeindruckende druckgrafische Arbeiten schaffte zwischen 1624 und 1526 Hans Holbein der

Jüngere mit seinem Bilderzyklus „Der Totentanz“. In diesem 40-seitigen graphischen Werk stellte

der Künstler das im 14. Jahrhundert aufgekommene Motiv des Totentanzes, welches sich mit der Macht

des Todes über das Leben der Menschen befasst. Die Holzschnitte repräsentieren die unterschiedlichen

Stände und Milieus der Zeit Holbeins und wurden nach dessen Vorlage vom bekannten Formschneider

Hans Lützelsburger erstellt.

Druckgrafiken in der großen Juni-Auktion „Old but Gold“

Diese druckgraphischen Arbeiten Albrecht Dürers und Hans Holbeins waren am 12.06. Teil unserer

Juni-Auktion. Zu jedem der Werke konnten wir jeweils ein Konvolut an Faksimile-Druckplatten, vermutlich

als Zinkätzungen ausgeführt, aus dem 20. Jahrhundert zur Versteigerung anbieten: 15 Faksimile-

Druckplatten zu Dürers Apokalypse, 13 Faksimile-Druckplatten zur Großen Passion und 40 Faksimile-

Druckplatten zum Totentanz von Hans Holbein wurden erfolgreich versteigert.

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