Gründung

Die Hohe Karlsschule in Stuttgart wurde im Jahr 1770 gegründet und bestand nach den ersten Jahren auf der Solitude ab 1775 hinter dem Neuen Schloss in der Stuttgarter Innenstadt. Die von Herzog Karl Eugen begründete Schule diente als Akademie für Militär und Kunst und war als Eliteschule für Söhne aus angesehenen württembergischen Familien gedacht. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schulgebäude größtenteils zerstört und 1959 restlos abgerissen, heute verläuft an dieser Stelle die B 14 durch die Stadt.

Strenges Protokoll

Bekannt sind die eher berüchtigten Erziehungsmethoden des Institutes, beispielsweise mussten die Zöglinge Uniform und Perücke tragen, der Tagesablauf war streng geregelt.

Ehemalige Schüler

Zu den ehemaligen Schülern der Karlsschule zählen unter anderem Friedrich Schiller und der Stuttgarter Bildhauer Johann Heinrich Dannecker, der später auch als Professor der Schule tätig war.

Erinnerung heute

Das heute an der Rückseite des Neuen Schlosses angebrachte Giebelrelief des Phull’schen Pavillons erinnert an die Hohe Karlsschule.

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