Historische Goldmünzen

Kein Metall hat die Menschheit jemals so fasziniert wie das Gold. Die eindrückliche Schwere, verursacht durch die hohe Dichte, sowie der unverkennbare Glanz und vor allem die Seltenheit haben das Gold in nahezu allen Kulturkreisen zur begehrten Kostbarkeit gemacht. Egal ob im Inkareich, am Nil oder im fernen Osten, Gold wurde eine Verbindung zu den entsprechenden Götterwelten zugesprochen. Neben seiner Rolle als Material für wertvolle Kultgegenstände begann Gold ab dem 8. Jh. v. Chr. auch als Münzmaterial zu dienen. In Kleinasien, Teil der heutigen Türkei, begann man als erstes kleine Plättchen aus Elektron, einer natürlich vorkommenden Gold-Silber-Legierung, zu beprägen und als Zahlungsmittel zu nutzen. Damit setzte die erfolgreiche Verbindung von Geld und Gold ein, die bis in das 20. Jh. erfolgreich bleiben sollte. Schon damals handelte es sich bei Goldmünzen um hohe Werte. Egal ob die römischen Aurei, die byzantinischen Solidii, die venezianischen Zechinen oder die rheinischen Gulden, stets waren Goldmünzen die wertvollsten Zahlungsmittel ihrer Zeit. Auch wenn es heute keine Goldmünzen mehr für den Zahlungsverkehr gibt, spielt das gelbe Metall noch immer eine unangefochtene Rolle als Wertspeicher in den Tresoren der Zentralbanken.
Historische Goldmünzen vereinen den hohen Materialwert mit einem Sammlerwert, der je nach Alter und Erhaltung einer Münze, den Wert des Goldes um ein Vielfaches übersteigen kann. Erst kürzlich erzielte eine goldene 140 Solidi Münze des 18. Jh. aus Venedig 100.000 Euro (Künker, Auktion 322-324, 2019). Sie möchten Ihre alten Goldmünzen versteigern lassen? Wir freuen uns über Ihre Einlieferungen!

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Freitag, 20. September 2019, 10 Uhr

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