Russische Münzen -Gold und Silber aus der Zarenzeit-

Seit Jahren wächst der Markt für russische Münzen aus der Zarenzeit. Jahrelang konnte man die alten Rubel günstig ergattern, nun versucht eine finanzkräftige und wachsende Sammlerschaft aus Russland die Münzen zurückzubekommen. Die Folge sind enorme Preisanstiege. Doch auch hierzulande erfreuen sich die alten Münzen aus den Zeiten Katharinas der Großen oder Tolstois wachsender Beliebtheit.
Lange Zeit hinkte das russische Münzwesen dem europäischen hinterher. Während im Westen mit Pfennigen und Groschen und später Talern gezahlt wurde, gab es in Russland eine ausgeprägte Naturalwirtschaft und unförmige Silberbruchstücke als Geldersatz. Erst unter Zar Peter dem Großen (1682-1725) wurde mit dem Rubel eine, dem Taler ähnliche, Silbermünze eingeführt. Was viele nicht wissen: der Rubel war mit seiner Unterteilung in 100 Kopeken das erste und damit älteste Dezimalsystem, auf dem heute nahezu alle Währungen aufbauen. Für gut erhaltene Rubel aus der Zeit Peters des Großen muss man mittlerweile mindestens vierstellige Eurobeträge zahlen. Doch auch die häufigen Silberrubel des letzten Zaren Nikolaus II. sind in guter Erhaltung schnell im hohen dreistelligen Bereich. Noch verhältnismäßig günstig sind die außergewöhnlich wuchtigen Kopekenstücke des 18. Jahrhunderts, die mitunter über 100 Gramm wiegen können. Nach 1917 wurden auch in der Sowjetunion bis in die 1920er Silber- und Goldmünzen geprägt. Statt Zarenbildnis und Doppelkopfadler schmückten nun Arbeiter und Hammer-Sichel-Symbol die Rubel. Auch hier können seltene und hervorragend erhaltene Exemplare utopische Preise erzielen. Haben Sie alte russische Münzen, die Sie zu Geld machen möchten? Wir freuen uns über Ihre Einlieferungen!

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